In dem Projekt "Der Friesische Teppich" arbeiten auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine (AdKV) an den Standorten Cuxhaven, Hooksiel/Wittmund, Wilhelmshaven drei Kunst-vereine mit drei Kirchengemeinden und drei Künst-lerInnen (Antje Schiffers, Bertram Weisshaar, Doris Koch) zusammen und praesentieren partizipa-torische Kunstprojekte.

Ressource:Kunst e.V. (Projektleitung: Nanna Lüth, Carmen Mörsch) soll eine Vernetzung der 3 Projekte und die Vermittlung des Gesamtprojekts "Friesischer Teppich" nach außen leisten.

Hierzu wurde das folgende Konzept entwickelt:

TRANSFRIESISCHE NACHRICHTEN
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In den Vorgesprächen mit den Kooperationspart-nerInnen des Projekts "Friesischen Teppich" wurde darauf Bezug darauf genommen, daß die Kommuni-kation zwischen den beteiligten Gemeinden schwer-fällt. Zur Veranschaulichung wurden bemerkenswer-terweise von allen Befragten die lokalen Zeitungen genannt, deren Berichterstattung sich jeweils auf ein klar umrissenes Gebiet beschränkt. Deshalb, so wurde uns von mehreren erklärt, müsste man jeweils mindestens 2 Zeitungen lesen, um über alle Ge-schehnisse im Umkreis informiert zu sein. Das ideale Format zur Vernetzung der Teilprojekte im Sinne einer Kommunikation des Gesamtprojektes nach aussen ist aus unserer Sicht daher eine ge-staltete Seite die durch 3 verschiedene regionalen Tageszeitungen, welche die Gebiete durch Bericht-erstattung abdecken, verbreitet wird.

Hierfür interviewt das Team von Ressource:Kunst die Beteiligten im Projektverlauf und sammelt Bilder. Diese bilden die Grundlage der"Transfriesischen Nachrichten". Die "Transfriesischen Nachrichten" erscheinen während der Projektzeit in 2 Ausgaben in regionalen und überregionalen Zeitungen (Cuxha-vener Nachrichten, Jeversches Wochenblatt, taz nord ...). Sie informieren über die Projekte des "Frie-sischen Teppichs". Gleichzeitig reflektieren sie die besonderen Fragestellungen in künstlerischen Beteiligungsprojekten.

Bei der 1. Ausgabe drehen sich die Berichte um die "Suchbewegungen" in den Projekten, also Fragen wie: "Wie erforschen die KuenstlerInnen die drei Orte? Wie finden sie zu den Beteiligten, wie finden die Beteiligten zu Ihnen? Welche Suchbewegungen ereignen sich in den kuenstlerischen Aktionen?" Fuer die 2. Ausgabe werden wir dann Teilnehmer-Innen der Projekte an den drei Standorten zu den verschiedenen Moeglichkeiten der Beteiligung und Kommunikation, die sie jeweils erlebt haben, be-fragen.

Die Transfriesischen Nachrichten werden ein Medi-um für die Künstler und Künstlerinnen sein, auch für die beteiligten Institutionen und alle am Prozess Beteiligten. Sie geben den verschiedenen Stimmen einen Platz. Die Transfriesischen Nachrichten sind das verbindende Sichtbarkeitsprojekt für die drei Teilprojekte, sie bieten einen Überblick für alle und bewerkstelligen die Kommunikation über die ein-zelnen Standorte hinaus, die sich nicht in den Pro-jekten selbst verwirklichen lässt. Sie sind die Struktur, in der die Fäden zu einem Teppichs ver-webt werden.